Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Lichter gegen Dunkelheit
Zum internationalen Gedenkarbeit für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2020 startete ein bundesweiter Beleuchtungs-Flashmob. An diesem Projekt #LichterGegenDunkelheit beteiligen sich seitdem fast 100 Gedenk- und Bildungsstätten. Auf Initiative der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz in Berlin wollen damit die Gedenk- und Bildungsstätten gerade in diesem Jahr auf ihre wichtige Arbeit zur Erinnerung an die NS-Opfer und zur politischen Bildungsarbeit für Demokratie, Toleranz, Freiheit  und Rechtsstaatlichkeit ein deutlich sichtbares Zeichen setzen. Bis zum 8. Mai, dem Ende des Zweiten Weltkrieges, sind unter https://www.lichter-gegen-dunkelheit.de alle Bilder und Videos des Beleuchtungs-Flashmobs, Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen der Gedenk- und Bildungsstätten zum Thema abrufbar. Fotos und Videos können kontinuierlich unter dem Hashtag #LichterGegenDunkelheit auf Twitter und Instagram geteilt werden.


Auch unser Förderverein Mahnmal Koblenz beteiligt sich am Beleuchtungs-Flashmob. Hier der Weg zur Präsentation im Internet:

https://www.lichter-gegen-dunkelheit.de/gedenkstaetten/foerderverein-mahnmal-fuer-die-opfer-des-nationalsozialismus-in-koblenz-e-v/

Tabubruch in Thüringen
 
In den letzten Tagen überstürzen sich die sehr schlechten Nachrichten für uns Demokraten. An allen Ecken und Enden sind die braunen geistigen und tatsächlichen Brandstifter am Werk und ihre Steigbügelhalter helfen ihnen dabei. Jetzt hat sich in Thüringen ein gänzlich unbekannter FDP-Landtagsabgeordneter, dessen FDP es mal gerade mit 70 Stimmen mehr in den Landtag geschafft hatte, zum Ministerpräsdidenten von Gnaden der AfD wählen lassen. Ein völlig sinnloser, übereitler Coup, der den Wählerwillen total verfälscht und vor allem Brandmauer nach rechts in Thüringen zum (vorübergehenden) Einsturz gebracht hat. Zum Glück für die Demokratie und uns Demokraten hat ein Sturm der Entrüstung, haben massenhafte Demonstrationen, eine riesige Medienschelte und auch die Wahl in Hamburg diesem Tabubruch Einhalt geboten. Die Demokraten besinnen sich eines besseren, raufen sich zusammen und isolieren die rechtsextremen Brandstifter. Fürs erste - und hoffentlich für immer - ist verhindert, dass die AfD die Politik in Deutschland - wo auch immer - maßgeblich mitgestaltet. 
 
Wohin eine solche Mitgestaltung der Landespolitik durch Rechtsextreme führt bzw. führen kann, hat unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig in seiner Artikelserie im "Schängel" über die "Erinnerung an NS-Opfer" zu "Thüringen im Winter" beschrieben.
 

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